10
Jan
2017

AYURVEDA und WECHSELJAHRE

Ayurveda und Wechseljahre – Intuition, Heilfähigkeiten, geistiges Erwachen – Raum zum Leben.

Massagen, Körper- und Atemübungen, Ernährung, Kräuter…
Die uralte Heilkunst aus Indien weiß viele Möglichkeiten, um in Balance zu bleiben.

Aus ayurvedischer Sicht besteht unser Leben aus dem Zusammenspiel unterschiedlichster Energien und Zyklen. All das beeinflusst unseren Körper, unsere Gesundheit und wirkt sich aus auf Körper und Geist.
Je nachdem wir aufgestellt sind und unser Körper in sich arbeitet, gibt er uns entsprechende Zeichen.

Laut Ayurveda hat jeder Mensch seine ureigenste Konstitution: Vata, Pitta, Kapha.
Diese manisfestieren sich u.a. in unserem Aussehen, der Verdauung, den entsprechend der Konstitution abhängigen Charakteren und Verhalten

Der Ayurveda beschreibt die Frau als feinstoffliches Wesen, welches dem Feuer und der Energie zugeordnet wird (Agni). Die Frau ist mit der Energie des Lebens (Shakti) verbunden.
Sie ist in der Lage neues Leben zu empfangen, zu gebären und zu versorgen.

Körperlich entspricht der weibliche Organismus dem Wasserelement, kühl und stabil.
Die Menstruation dient der Reinigung des weiblichen Organismus und wirkt ausgleichend. Wird dies gestört, können Pitta verursachende Krankheiten auftreten (Hauterkrankungen, Migräne, Reizbarkeit u.ä.)

Wir bezeichnen mit den Wechseljahren den Übergang vom zweiten, mittleren Lebensabschnitt (Pitta Phase – aktive Phase) in den dritten, letzten Lebensabschnitt einer Frau.

Wir sind verbunden mit Allem und reagieren körperlich, energetisch und emotional auf die entsprechenden Einflüssen. 
Wie die Jahreszeiten hat auch der Mensch seine unterschiedlichsten Zyklen, wie z.B. Pubertät, Menopause.

DIe Menopause ist Symbol für einen Wechsel, einen großen Wandel im Leben einer Frau.
Durch die Verschiebung der Dosha’s verändert sich nicht nur der Zyklus, nein, auch die Persönlichkeit. Neue, ungeahnte Fähigkeiten kommen zu Tage und wollen gelebt werden.

 Bei vielen Frauen äußert sich die Menopause jedoch erst einmal in Unstimmigkeiten, innen und außen. In der Beziehung zwischen Frau und Mann kann es in dieser Zeit zu Krisen kommen und leider geben viele Paare hier auf…sich und auch die Beziehung.

Dabei ist dieser Transformationsprozess eine immens große Chance für die eigene persönliche und spirituelle Entwicklung. Statt aufzugeben, sollte diese freiwerdende Energie genutzt werden, um dem vorhandenen Potential Raum zu geben, es zu nähren, wachsen und gedeihen zu lassen.
Die Wechseljahre können als Erlösung von Verstrickungen jeglicher Art gesehen werden.
Dies gilt ebenso für den Mann,-))

Wir leben jedoch in einer Gesellschaft, die immer versucht ist, einem einzureden, dass Altern etwas schlimmes, schlechtes, nicht erwünschtes und nichts schönes ist. Wir werden mit Angeboten von Schönheitsoperationen, Pillen, Mitteln gegen das Altern versehen. All das, wirkt störend den natürlich vorgesehenen Rhythmus unseres Körpers und blockiert komplett auch unser geistiges Wachstum.

Körperliche und seelische Erkankungen sind vorprogrammiert. Auch Vata und Kapha werden dadurch in Mitleidenschaft gezogen (Erschöpfung, Immunschwäche…)
Viele Frauen leiden an Osteoporose, Sterilität, Menopausen…ein Hinweis auf gestörtes Vata Dosha.
In einem Alter von 50 Jahren werden in der Regel die Wechseljahre eingeleitet.
Vata Dosha löst das hitzige Pitta ab,-), heisst: der körperliche Aspekt weicht der geistigen Präsenz.
Durch die Wechseljahre öffnet sich der Weiblichkeit eine völlig neue Dimension.

Intuition, Heilfähigkeiten, geistiges Erwachen bekommen Raum zum Leben.

Es gilt auf ein Ungleichgewicht von Vata-Pitta zu achten, um Erkrankungen keinen Raum zu geben.
Ein Ausgleich muss und darf geschaffen werden. Die Schulmedizin hat leider nur eine schmale Bank an Unterstützung für diese besondere Phase der Frau zur Verfügung gestellt.
Unregelmäßige, ungesunde Lebensweise wirken sich in der entsprechenden Phase weitaus schlimmer aus, als vermutet.

Es wird empfohlen kühlende Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, wie Melone, Gurke und ebenso entsprechende Gewürze: Koriander, Kreuzkümmel, Zimt.
Das Tragen von Mondstein, Koralle helfen mental sowie Yoga, Meditation und Massagen.
Voilá, ein paar hilfreiche Tipps aus ayurvedischer Sicht:

Hitzewallungen: (meist bei Pitta – Konstitution)
*bittere und kühlende Nahrungsmittel (Artischocken, Gurken, Rucola)
*Kräutertee mit Koriander, Cumin und Fenchelsamen
*Kardamomsamen lutschen
*VERMEIDEN: zVERMEIDENu scharfe Gewürze, Kaffee, Joghurt

Osteoporose (meist bei Vata – Konstitution)
*Ölbehandlungen (Massagen) sich selbst geben und/oder geben lassen
*Bewegung
*grünes Blattgemüse, Mandeln, Sonnenblumenkerne
*VERMEIDEN: Alkohol, Weißmehl, Zucker

Trockene Schleimhäute (meist Vata – Konstitution)
*Einläufe
*Massagen
*VERMEIDEN: Angst, Stress, Druck, Rohkost

Typische Frauenleiden in den Wechseljahren:
*Unregelmäßigkeiten im Zyklus
*PMS
*Wassereinlagerungen
*Schlafstörungen
*Müdigkeit
*Eierstockzysten
*Zysten in der Brust
*Trockenheit
*Hitzewallungen

Rezept:
Safranmilch mit Aprikosen
(gegen Erschöpfung, beruhigt die Nerven)
*1/4 Liter Milch
*1 Messerspitze Safranfäden
*6-8 getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
Aprikosen und Safran über Nacht in Milch einweichen. Alles erwärmen. 
Kann als Frühstück oder Snack gegessen werden. Warme Safranmilch trinken.
(Rezept von Kerstin Rosenberg)

Unabhängig von der Symptomatik werden aus ayurvedischer Sicht, verjüngende Rasayana Möglichkeiten empfohlen. Sei es Kur, Kurs (Yoga, Meditation), Ernährung, Massagen, um Befindlichkeitsstörungen vorzubeugen und auszugleichen.

Gern berate und unterstütze ich Dich.
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