24
Apr
2018

Die Wahrheit von Ja und Nein

Die Wahrheit von Ja und Nein

Wenn wir uns nicht „genug“ fühlen, fühlen wir uns oft dazu gezwungen, zu allem und jedem „Ja“ zu sagen. Wir sagen „ja“ nicht, weil wir es wirklich wollen, sondern weil das verwundete Kind in uns zutiefst erschreckt und ängstlich ist.
In unserem System ist abgespeichert: wenn wir es nicht tun, dann werden wir nicht mehr geliebt.

Und so sagt letztlich unsere Angst: Ja.
„Ja“ sagt in diesem Fall nicht unser bewusst erschaffenes Selbst, nicht der Teil von uns, der mit unserer göttlichen Essenz oder Mission in Einklang steht und auch nicht der Teil von uns, der bereits für große Dinge bestimmt ist und schon lange nicht mehr die Zustimmung anderer braucht.

Irgendwann auf unserer selbstliebenden Reise beginnen wir zu erkennen, dass wir diesen Deal nicht  aufrechterhalten werden können …

Entweder brechen wir die Notwendigkeit, es weiter zu tun oder irgendwann wird es uns brechen.

Es ist möglich, dass wir für kurze Zeit von der Liebe anderer leben können, aber ohne unsere Liebe für uns selbst, mit allem was uns ausmacht, wird der Weg, egal welchen wir nehmen, uns immer in eine Sackgasse führen.

Die Wahrheit, die Realität ist, dass wir selbst ein Risiko Geschäft sind.
Es gibt keine Garantie dafür, dass Leute uns mögen, wenn wir das Ja-Nein Spiel nicht mehr spielen oder manipulieren, um Menschen anzuziehen und zu behalten.

Es geht darum SELBST ZU SEIN.

Viele Menschen wollen gar keine Freunde, sie wollen Follower und Likes.

Wie können wir von liebenden Beziehungen, Liebe, Achtsamkeit, Wertschätzung reden, versuchen ebenso  DAS zu vermarkten, für Follower und Likes,  wenn wir nicht selbst all das leben und sind?

Wir wollen alle Beziehungen die WAHR sind und wenn sie das nicht sind, dann wollen wir sie nicht.

Wie wahrhaftig bist du?
Wie wahrhaftig ist deine Beziehung zu dir selbst?
Wie wahrhaftig sind deine Beziehungen?

Bist du Follower, Like(r), Fake?

Als bewusste Wesen, ist es an uns, immer und immer wieder uns selbst zu prüfen, welche Energie, welche Intension hinter unserem „Ja“ oder unserem „Nein“ steckt.

Wir dürfen lernen und wir dürfen ebenso verlernen „nett“, „höflich“, „gut“ zu sein, für andere nur um uns bestmöglich zu vermarkten, um uns bestmöglich in Szene zu setzen.

Wir dürfen lernen, uns selbst zu lieben.
Wir dürfen lernen uns zu akzeptieren.
Wir dürfen lernen, JA zu uns selbst zu sagen.
Wir dürfen lernen, uns zu vertrauen.

Wir dürfen lernen, WAHR zu sein.

JETZT!

Geliebt. Wir. Alle.

Deine An***

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