15
Mai
2019

Ghee

Ach ich liebe Ghee (“Giiiieeee” ausgesprochen)!!! Aus der ayurvedischen Küche und Therapie ist es nicht wegzudenken. Super leicht verdaulich, senkt das LDL-Cholesterin und lässt sich gut auch zum Braten verwenden, aufgrund hoch erhitzbar, ohne giftige Nebensubstanzen zu bilden.

Herstellung:
Süssrahmbutter nehmen und bringe diese in einem Topf langsam zum Köcheln. Lass die Butter sanft köcheln, bis das Wasser vollkommen verdampft und das ausgefällte Eiweiß am Boden bräunlich abgesackt ist. Zwischendurch den Schaum an der Oberfläche abschöpfen und entsorgen. Je behutsamer der Herstellungsprozess durchgeführt wird, desto reiner das Ghee. Nach dem Klären der Butter abgießen (durch einen Filter) in saubere Gläser und verschließen. Bitte die Ghee Gläser immer an ein und demselben Ort lassen. Ich habe immer eines im Fridge und eines neben dem Herd.

Butter kann durch Ghee ersetzt werden, auch als Brotaufstrich. Dies gilt insbesondere für Menschen mit hohem LDL-Cholesterin, aber auch als Prophylaxe ist Ghee angezeigt, da es reinigend, gewebeerhaltend und entgiftend wirkt.

Ghee kann auch für die Nase verwendet werden, ist gut für die Schleimhäute. Macht diese geschmeidig, reinigt und schützt vor Virenangriffen. Ich nutze es neben der Küche auch für Behandlungen vor allem Padhabhyanga (ayurvedische Fußmassage). In der ayurvedischen Medizin wird über mehrere Jahre gereiftes Ghee als besonders wirksam geschätzt. Mit warmem Ghee wird z.B. das heilende Augenbad (Netra Tarpana) durchgeführt. Mit dieser Anwendung können sogar Sehschwächen verbessert und Augenreizungen und – Entzündungen geheilt werden.

Ghee wirkt Arteriosklerose entgegen.
Es hat entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt allgemein gesundheitsfördernd.

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