21
Apr
2016

PFLANZEN – MAGISCHES HEILPOTENTIAL

Magisches Heilpotential
Darf ich Dich mitnehmen auf eine kleine Reise, um Dir einige meiner liebsten Heilmittel der Sonne vorzustellen?
Bist Du bereit, für einen kurzen Besuch in die Seele der Pflanzen?
Lust auf Frühlingskraft durch Wildkräuter?

Viele von ihnen sind total in Vergessenheit geraten, bekommen kaum Beachtung.
Sie wachsen überall, am Wegesrand, auf Wiesen, an Bächen, Flüssen, Äckern….HEILPFLANZEN.
Potential ohne Ende.
Das Wissen um Kräuter birgt einen gewaltigen Schatz.

Frühlingskraft durch Wildkräuter

Löwenzahn 
(Taraxacum officinale)
Tausende kleine Sonnen leben in dieser wunderschönen Pflanze, wenn sie sich vollkommen öffnet. Alle Elemente zeigen sich ihr.
Feuer – durch die sonnengelben Blüten
Luft – der hohle lange Stengel
Wasser – der milchige Saft
Erde – die Wurzeln
Löwenzahn (junge Blätter) wirkt Blut reinigend, Lymphe, Darm, Bauchspeicheldrüse, regt Gallenfluss an, aktiviert den Stoffwechsel, hilfreich bei chronischen Lymphleiden und Erkrankungen der weiblichen Brust, auf der seelischen Ebene steht er für die Leichtigkeit.
SONNENSPEISE:
Blütenknospen in Olivenöl anbraten und mit Kräutersalz abschmecken – LECKER

Gänseblümchen
(Bellis perennis)
Die Lichtkünderin und absolute Elfenblume – einfach zum nieder knien.
Eine Vielheilpflanze, spendet Vitalität und Durchhaltevermögen bei körperlicher und geistiger Erschöpfung, DIE Hautheilpflanze, Teekur bei Akne oder Neurodermitis, heilt Lippenherpes.
In der vorchristlichen Zeit war das Gänseblümchen der Frühlingsgöttin Ostara geweiht und gilt als Wetterorakelpflanze.
FRÜHJAHRSKUR FÜR DIE HAUT: 
20 g Brennesselblätter
30 g Erdrauchkraut
20 g Gänseblümchen
40 g Stiefmüttrchenkraut
20 g Walnussblätter

Getrocknete Kräuter mischen, zwei Teelöffel mit ca. 200 ml kochendem Wasser überbrühen, ca. 8-10 Minuten ziehen lassen, abseihen und besten ungesüsst trinken. Empfehlung: 1/2 Liter täglich für 6-8 Wochen

Huflattich (Tussilago farfara)
Die Sonne für die Lunge
.
Wurde schon Hippokrates als Lungenheilpflanze verwendet. Getrocknet wurde sie früher für Räucherungen eingesetzt und gilt als heilsamer Tabakersatz bei Asthma.
Absolutes must have gegen Bronchitis.
BRUSTTEE (bei trockenen Schleimhäuten – Kaltauszug)
40 g Huflattichblätter mit je 15 g Anisfrüchten, Süßholzwurzel, Isländischen Moos und Eibischwurzel.
1 Stunde ziehen lassen. 1 Woche lang 3 x täglich 1 Tasse trinken.

Brennessel 
(Urtica)


Schon Kneipp setzte diese Pflanze ein, bei Gelenksteife und rheumatischen Beschwerden.
Brennessel dient als Eisenlieferant, regt die Blutbildung an, füllt den Eisenspiegel auf, eignet sich zur Desensibilisierung bei Allergien,wirkt reinigend, kräftigend und krampflösend.
Sie gilt ebenso als unterstützendes Mittel bei Prostatabeschwerden und Harnwegserkrankungen.
BLUTBILDENDER TEE – je 25 g Brennesselblätter, Ansi- und Fenchelsamen und Majorankraut.
10 Minuten ziehen lassen, bei Bedarf 3 x täglich 1 Tasse trinken

Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
wird auch als Arztblatt der alten Germanen bezeichnet, alte Wund- und Lungenheilpflanze, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Aufgelegte Blätter lindern Juckreiz und Schwellung nach Insektenstichen.
BRONCHIALTEE – Je 20 g Blätter vom Spitzwegerich und Huflattich, Fenchelsamen, Bibernellwurzeln und Schlüsselblumenblüten. Den Tee 10 Minuten ziehen lassen. 3 Wochen lang 3 x täglich 1 Tasse schluckweise trinken.

Bärlauch (Allium ursinum)
Schon die Drunten nutzten Bärlauch um sich zu stärken und zu reinigen. Die Einnahme verhinderte Blutvergiftungen, die durch Kampfwunden entstanden.
Bärlauch ist ein Blutreinigendes Wildkraut, (junge Blätter), stärkt die Abwehrkräfte, wirkt Darmpilzen entgegen, schützt vor Arteriosklerose, hilft bei der Ausscheidung von Umweltgiften aus dem Körper.
In der Astrologie wird Bärlauch dem Mond und dem Mars zugeordnet.
BÄRLAUCH-PESTO: Mehrere Handvoll Bärlauchblätter ernten, verlesen, wachen und trocken schleudern. Die Blätter müssen absolut trocken sein, ansonsten beginnt das Pesto zu gären.
Blätter fein schneiden und in ein Glas geben, locker füllen. Dann Sonnenblumen- oder Olivenöl zugeben, 2-3 Teelöffeln an Nüssen zugeben (nach Gusto) sowie geriebenen Parmesan unterrühren und mit Kräutersalz abschmecken.

Engelwurz 
(Angelica Archangelica)
Der Schutzengel!
Wurde früher als Mittel gegen die Pest eingesetzt.
Stärkt die Abwehrkräfte, wirkt krampflösend, lindert Schmerzen, fördert die Verdauung und Durchblutung, schützt vor Erkältungen. 
Eine lichtbringende Pflanze, welche die Seele stärkt und Lebenskraft erneuert.
Magische Pflanze, die vor unerwünschtem Zauber schützt. Sie ist verbunden mit den Elfen und die Orte an denen sie wächst sind Orte des Glücks.

Beifuß
 (Artemisia Vulgaris)


Die Germanen schätzten sie als mächtigste Pflanze.
Thor und Freya sollen angebliche ihre Kräfte aus diesem magischen Kraut gewonnen haben.
Pflanze der Furchtbarkeit; weltweit räuchern Heiler und Schamanen mit diesem Kraut um mögliche Krankheitsgeister auszutreiben, den Raum für Rituale zu öffnen, die Atmosphäre zu reinigen.
Beifuss leitet Giftstoffe aus, fördert die Verdauung, Wundheiler bei Frauenleiden, wirkt schweißtreibend, krampflösend, lindert Menstruationsprobleme.

Dir einen magisch, sonnig, bunt-gesund und zauberschönen Frühling
Deine An***