5
Jan
2019

Zwölfte Rauhnacht – 5.1.2019

Da ist sie, die letzte Rauhnacht.

* WACHSTUM * REIFE * WEISHEIT *

Wie geht es dir heute?
Geht dir der gestrige Tag noch durch den Kopf?

Heute am letzten Rauhnacht-Tag ist es ganz wichtig, dein Haus, deine Wohnung, deinen Platz auszuräuchern. Wenn du Ställe hast, diese natürlich ebenfalls.

Morgen ist „Dreikönig“ und man sagt,

dass ein Bad an diesem Tag Gesundheit für das ganze Jahr versprach.

Früher war der Badetag ein ganz besonders und seltenes Ereignis.

Bei meiner Nonna, meiner Oma, wurde zum baden ein alter Zuber in die Küche gestellt. Rundherum Tücher gelegt, damit nicht alles nass wurde. Der historische Kochofen geheizt und in allen großen Töpfen Wasser aufgesetzt. Das heiße Wasser wurde dann vorsichtig in die Wanne geschüttet und sofort wieder neues aufgesetzt, um neues nachzuschütten. Für mich war das als Kind ein MEGA FEST für mein Omili…naja wohl eher der absolute Aufwand.
Du kannst dir vorstellen, dass das Wasser ja auch irgendwie wieder aus dem Wannenzuber musste.,-))

Heute haben wir den unglaublichen Luxus einer Badewanne. Wir drehen einfach den Hahn auf, stellen die Temperatur ein und warten bis die Wanne gefüllt ist. Ein Luxus der viel zu oft als selbstverständlich angesehen wird. Es tut demnach gut, sich zu erinnern und unseren Ahnen zu danken.
Vielleicht magst du deinen Ahnen ein bisschen von dir erzählen. Wie gut und schön du es jetzt hast.

Wenn du heute badest, GENIES ES bis zum MAXIMUM!

Man sagt, dass in der Dreikönigsnacht die Ahnengeister zum letzten Mal zu Besuch kommen.
Um ihnen zu danken, damit sie gut für ihre Reise gerüstet sind, werden Wasser und kleine Speisen auf die Fensterbank, vor die Tür und/oder auf den Tisch gestellt.

Da ich Süsses gern (extrem gern!,-)) mag, lege ich gern immer ein bisschen Schokolade dazu und stelle etwas Wein bereit.

Ehre diesen letzten Tag. Lass diese heilige Zeit noch einmal an dir vorüber ziehen.

Was hat dich am meisten bewegt?
Was hat sich verändert?
Welche Botschaften hast du empfangen?
Welchen Einfluß haben die Erfahrungen der Rauhnächte auf dich, auf dein Leben, deine Zukunft?

Es ist nun Zeit DANKE zu sagen.
DANKE – an dich, für deine Achtsamkeit und Offenheit für diese wundersame Zeit.
DANKE – an dich, dass du dir Zeit genommen hast, meine Gedanken zu lesen.
DANKE – an dich, dass du die ein oder andere Idee ausprobiert hast.
DANKE – an unsere Ahnen, unsere Vorfahren für all die wunderbaren Geschichten,Traditionen, Bräuche, Riten und Überlieferungen.

So ein Segen!

Möge die Bedeutung der Rauhnächte ebenso wie alle anderen Überlieferungen, dieses unsagbare und unbezahlbare Geschenk an Gedankengut unserer Ahnen, niemals verloren gehen.
Möge es wachsen.
Möge es geehrt werden.
Mögen wir es segnen, so wie wir damit gesegnet sind.

„Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings,
das milde Wachstum des Sommers,
die stille Reife des Herbstes und
die Weisheit des erhabenen Winters.“
(Volksweisheit)

Innigst in Dankbarkeit und Achtsamkeit für das Leben

Geliebt.Wir.Alle.

Bleibt wahrhaftig!
Das gilt für all diejenigen, die denken sie können sich an meinen Texten bedienen wie in einem freien Garten…Dies gilt vor allem für diejenigen, die sich als Person des öffentlichen Lebens darstellen, von der großen Heiligkeit und Liebe predigen, jedoch ihre Reden, Bücher, Seminare, Urlaubsseminarflyer etc. mit meinen Texten bestücken.
Ihr dürft gern teilen, jedoch mit Vermerk auf die Quelle.

Deine An***

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